Traumatherapie in meiner Praxis

 

In der Praxis treten vornehmlich Fälle auf, die sich viel mehr auf Alltagssituationen beziehen als auf Kriege oder Naturkatastrophen. Diese Alltagssituationen sind eher Missbrauch, Vergewaltigung oder Unfälle.

Oft sind die Spätfolgen komplex und haben auf den ersten Blick keinen Bezug zu dem Trauma, da sie vielleicht erst viele Jahre später aufgetreten sind. Meist ist die Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Flashbacks wecken immer wieder die Erinnerung, nachts findet der Betroffene keine Ruhe, weil ihn Albträume mit Panik und Herzrasen am Einschlafen hindern oder aus dem Schlaf reissen. Eine Strategie ist dann, einfach nicht einzuschlafen, bis man von der Müdigkeit übermannt wird. Gegen die Belastungen in der Nacht hilft diese aber auch nicht.

Angststörungen können sich aus den erlebten oder wiedererlebten Situationen ergeben und führen auch häufig zu Vermeidungsverhalten.

Depressionen ergeben sich aus der verminderten Lebensqualität und der Ausweglosigkeit. Werden die negativen Gefühle bearbeitet, löst sich auch die Depression aufgrund der neuen Perspektive in der Regel ohne weitere Bearbeitung auf.

 

 

Hypnotherapie gegen Trauma

 

Hypnotherapie wird schon lange und sehr erfolgreich zur Behandlung von Traumata angewandt. In den 50er Jahren wurden tausende Kriegsheimkehrer in den USA erfolgreich mit der schnellen und effektiven „Ego State Therapie“ behandelt.

In einer Altersregession wird das traumatisierende Erlebnis aufgearbeitet durch eine Abreaktion der unterdrückten Emotionen wodurch die Symptome verschwinden. Das ehemals traumatische Erlebnis wird neu strukturiert und neu organisiert. Danach ist die traumatische Situation nur noch eine Erinnerung und ist abgekoppelt von den negativen Emotionen. Diese negativen Emotionen und die körperlichen Symptome werden nicht mehr ausgelöst.

Schwere Traumata lassen sich sehr häufig auch nach einer jahrelangen Leidensgeschichte behandeln.

 

Energie-Meridian-Therapie

 

Ebenfalls gute Ergebnisse lassen sich mit der sogenannten Energie-Meridian-Therapie, oder auch klopfen bearbeiten. Jedes Symptom ist mit einer oder mehreren energetischen Blockaden im Meridiansystem verbunden. Durch das beklopfen dieser Punkte können die  Blockaden aufgelöst werden. Bei schweren Traumata kann man sich langsam und Schritt für Schritt dem Traumata nähern und schrittweise bearbeiten um die emotionale Belastung zu begrenzen.

 


EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing)


EMDR® erleichtert dem Patienten, Gefühle und Bilder, die mit dem Trauma zusammenhängen, zum Positiven zu ändern. Blockaden im Gehirn lösen sich auf, ein Heilungsprozess wird eingeleitet. Die Erfolgsrate von EMDR® beim posttraumatischen Belastungssyndrom liegt bei etwa neunzig Prozent. Der größte Teil der Patienten ist auch Jahre nach der Behandlung noch beschwerdefrei.

 

Eine solche Sitzung dauert etwa eine Stunde. Die Augenbewegungen nach rechts und links bewirken, dass Verarbeitungsprozesse im Gehirn angeregt werden. Die Methode wirkt verblüffend schnell: oft genügen nur etwa sechs Sitzungen.

 

 

Bearbeitung der Traumata

 

Je nach Schwere, Zeitpunkt und Häufigkeit hat sich Hypnotherapie (bei schweren Traumata) bewährt oder eine Kombination mit Energie-Meridian-Therapie.

In der Praxis setze ich Hypnotherapie zur Bearbeitung von Traumata ein. Je nach dem auch in Kombination mit Energie-Meridian-Therapie. Dabei geht es mir darum, nachhaltige Ergebnisse zu erreichen und die Belastungen aufzulösen.

Bei richtiger Anwendung und Vorgehen besteht auch nicht die Gefahr einer Retraumatiserung, die zu Recht gefürchtet ist. Dabei werden alle Empfindungen werden wieder reaktiviert und sind so stark, oder noch stärker als bei dem Ereignis. Dies ist häufig der Fall, wenn die traumatischen Erlebnisse angesprochen und durchgearbeitet werden, jedoch mit Methoden wie Gesprächs- oder Verhaltenstherapie die belastende Situation nicht aufgearbeitet werden kann.

Die Bearbeitung und Auflösung von Traumata besteht bei mir in der Regel aus 3 - 5 Intensivsitzungen mit verschiedenen Zielsetzungen. Die eigentliche Auflösung erfolgt in einer einzigen Sitzung in der das Thema abschliessend behandelt wird. Nachfolgede Sitzungen stabilisieren das Ergebnis und bearbeiten weiter Störungen wie mögliche Angststörungen, die sich in der Regel dann auch einfach auflösen lassen.

Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen sind auch häufig ängstlich oder haben negative Erfahrungen aus bisher durchgeführten Therapien die nicht erfolgreich waren. Machen Sie trotzdem diesen Versuch noch, lassen sie es nicht über sich ergehen. Selbstverständlich können Sie jederzeit Ihre Entscheidung rückgängig machen, auch nach der ersten Sitzung, wenn Sie nicht überzeugt sind. Aber es ist Ihre Chance eine nicht zu glaubende Lebensqualität wieder zu finden und dauerhaft das Thema abzuschliessen. Der grosse Vorteil liegt auch darin, dass nicht jedes Detail wieder hervorgeholt werden muss, um das Thema abzuschliessen.